Industrie im Zentralraum Linz–Wels–Steyr
Hoher, gleichmäßiger Verbrauch trifft auf große Hallendächer in unmittelbarer Nachbarschaft. Direktlieferungen innerhalb desselben Umspannwerks reduzieren die Netzkosten von rund 9,05 auf etwa 6,07 ct/kWh.
Start Oktober 2026 · Netzbetreiber Netz Oberösterreich
Oberösterreich verbindet zwei Dinge, die den direkten Stromhandel besonders wirtschaftlich machen: einen niedrigen durchschnittlichen Strompreis von 24,17 ct/kWh und die industriestärkste Verbrauchsstruktur Österreichs. Wo produzierende Betriebe rund um die Uhr Strom brauchen, findet erzeugter Strom fast immer in derselben Viertelstunde einen Abnehmer – die entscheidende Bedingung für einen tragfähigen Peer-to-Peer-Vertrag.

Wir übernehmen für Sie die Partnersuche, die Verträge und die komplette administrative Abrechnung des Direkthandels. Sie verkaufen oder kaufen Strom direkt bei einem Partner aus Ihrer Region – ab Oktober 2026.
Am selben Trafo sinkt das Netznutzungsentgelt um 57 Prozent, am selben Umspannwerk um 28 Prozent. Elektrizitätsabgabe und Erneuerbaren-Förderbeitrag fallen weiterhin an, die Umsatzsteuer wird auf die jeweilige Summe berechnet.
| Bestandteil | Ohne P2P | Trafo (lokal) | Umspannwerk (regional) |
|---|---|---|---|
| Netznutzungsentgelt | 6,29 ct/kWh | 2,70 ct/kWh | 4,53 ct/kWh |
| Netzverlustentgelt | 0,53 ct/kWh | 0,53 ct/kWh | 0,53 ct/kWh |
| Elektrizitätsabgabe | 0,10 ct/kWh | 0,10 ct/kWh | 0,10 ct/kWh |
| Erneuerbaren-Förderbeitrag | 0,62 ct/kWh | 0,62 ct/kWh | 0,62 ct/kWh |
| Umsatzsteuer (20 %) | 1,51 ct/kWh | 0,79 ct/kWh | 1,16 ct/kWh |
| Summe | 9,05 ct/kWh | 4,74 ct/kWh | 6,94 ct/kWh |
| Ersparnis gegenüber ohne P2P | – | 4,31 ct/kWh | 2,11 ct/kWh |
| Bestandteil | Ohne P2P | Trafo (lokal) | Umspannwerk (regional) |
|---|---|---|---|
| Netznutzungsentgelt | 5,57 ct/kWh | 2,40 ct/kWh | 4,01 ct/kWh |
| Netzverlustentgelt | 0,49 ct/kWh | 0,49 ct/kWh | 0,49 ct/kWh |
| Elektrizitätsabgabe | 0,10 ct/kWh | 0,10 ct/kWh | 0,10 ct/kWh |
| Erneuerbaren-Förderbeitrag | 0,62 ct/kWh | 0,62 ct/kWh | 0,62 ct/kWh |
| Umsatzsteuer (20 %) | 1,36 ct/kWh | 0,72 ct/kWh | 1,04 ct/kWh |
| Summe | 8,14 ct/kWh | 4,33 ct/kWh | 6,26 ct/kWh |
| Ersparnis gegenüber ohne P2P | – | 3,81 ct/kWh | 1,88 ct/kWh |
Angaben in Cent je Kilowattstunde inklusive Umsatzsteuer. Quelle: Systemnutzungsentgelte und Abgaben laut E-Control; Reduktionssätze laut ElWG. Werte gerundet, unverbindliche Richtwerte. Im selben Gebäude (Gemeinschaftliche Erzeugungsanlage – GEA) wird das öffentliche Netz nicht genutzt, dort entfallen die Netzkosten für die geteilte Menge weitgehend.
Photovoltaikanlage mit 100 000 kWh Erzeugung im Jahr. Wählen Sie Ihre Sicht:
30 000 kWh davon werden direkt über P2P gehandelt.
Mehrerlös bis € 900 pro Jahr 3 ct/kWh über dem Einspeisetarif von 6,00 ct/kWh.
Unverbindliche Richtwerte. Anteil und Preisvorteil sind Annahmen und hängen von Lastprofil, Anlagengröße und Vertrag ab.
36.637 Bezugs- und 16.138 Einspeisezählpunkte in 790 Energiegemeinschaften: Oberösterreich hat die meisten Bezugszählpunkte aller Bundesländer. Auffällig ist die Zahl der Netzbetreiber – neben Netz Oberösterreich und LINZ NETZ versorgen zahlreiche Stadtwerke und E-Werke einzelne Regionen. Für die Partnersuche heißt das: Prüfen Sie zuerst, ob Ihr Wunschpartner am selben Netz hängt, denn das entscheidet über die Netzkostenreduktion.
Oberösterreich stellt 20,4 Prozent aller österreichischen Energiegemeinschaften bei einem Bevölkerungsanteil von 16,7 Prozent. Österreichweit gibt es 3 868 Energiegemeinschaften mit 144 758 Bezugs- und 57 607 Einspeisezählpunkten.
Zuständig ist überwiegend Netz Oberösterreich. In einzelnen Gemeinden sind weitere Unternehmen zuständig:
Ihren Betreiber zeigt der Peer-to-Peer Check nach Eingabe der PLZ.
Hoher, gleichmäßiger Verbrauch trifft auf große Hallendächer in unmittelbarer Nachbarschaft. Direktlieferungen innerhalb desselben Umspannwerks reduzieren die Netzkosten von rund 9,05 auf etwa 6,07 ct/kWh.
Erzeugung aus Photovoltaik und Kleinwasserkraft übersteigt den Eigenbedarf deutlich. Ein Direktvertrag mit einem Gewerbebetrieb im Ortsnetz bringt mehr als der Einspeisetarif.
Kühlhäuser und Logistikbetriebe laufen ganzjährig konstant. Sie ergänzen Erzeuger, deren Anlage im Sommer den eigenen Bedarf weit übersteigt.
Grundlage ist das Elektrizitätswirtschaftsgesetz (ElWG). Nötig sind Smart Meter mit Viertelstundenwerten auf beiden Seiten, ein Liefervertrag über Menge und Preis sowie die Zuordnung der Zählpunkte beim Netzbetreiber. Abgerechnet wird nur die zeitgleich erzeugte und verbrauchte Menge. Einen Überblick über Peer-to-Peer-Verträge bietet die Informationsplattform des Bundesministeriums. avir übernimmt Partnersuche, Verträge und Abrechnung ab Oktober 2026.
Der kostenlose Peer-to-Peer Check berechnet Ihren Score, Ihre Netzkostenersparnis und Ihren Jahresvorteil. Für den Start im Oktober 2026 sichern Sie sich mit der Anmeldung Frühzugang, persönliche Beratung und Startvorteile.
Alle Beträge sind gerundete, unverbindliche Richtwerte auf Basis der genannten Quellen und ersetzen keine individuelle Beratung. Stand der Zusammenstellung: September 2026.