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Negative Strompreise: Verkaufen Sie Ihren PV-Strom nicht unter Wert

2025 gab es in Österreich bereits 378 Stunden mit negativen Strompreisen. Peer-to-Peer ermöglicht PV-Anlagenbetreibern künftig, ihren überschüssigen Solarstrom direkt an Verbraucher zu verkaufen – und damit neue Ertragspotenziale zu nutzen.

12. August 2026 1 Min. Lesezeit
Photovoltaikanlage mit Solarstrom und Peer-to-Peer-Stromhandel

Negative Strompreise: Verkaufen Sie Ihren PV-Strom nicht unter Wert

378 Stunden. So oft war der Strompreis in Österreich im Jahr 2025 negativ. Besonders häufig passiert das an sonnigen Tagen, wenn gleichzeitig große Mengen Photovoltaikstrom ins Netz fließen. (e-control.at)

Für PV-Anlagenbetreiber ist das ein Weckruf: Strom zu produzieren reicht nicht mehr. Entscheidend wird, was der eigene Solarstrom zum Zeitpunkt der Erzeugung wert ist.

Denn genau dann, wenn Ihre PV-Anlage auf Hochtouren läuft, kann der Marktpreis auf null oder sogar unter null fallen.

Peer-to-Peer statt Strom verschenken

Eine interessante Alternative ist Peer-to-Peer-Stromhandel (P2P): Der eigene PV-Strom wird direkt an andere Verbraucher verkauft – beispielsweise an Haushalte oder Betriebe mit entsprechendem Strombedarf.

Das neue österreichische Elektrizitätswirtschaftsgesetz schafft dafür zusätzliche Möglichkeiten. Ab 1. Oktober 2026 können Peer-to-Peer-Verträge mit den neuen Funktionen umgesetzt werden. Dabei kann selbst erzeugter erneuerbarer Strom verkauft oder verschenkt werden. (energiegemeinschaften.gv.at)

Damit verändert sich die Perspektive:

Nicht mehr nur Strom erzeugen und einspeisen – sondern den eigenen Strom aktiv vermarkten.

Gerade für PV-Anlagen mit hohen Überschüssen kann P2P eine spannende Möglichkeit sein, die Wertschöpfung des eigenen Solarstroms zu erhöhen.

Machen Sie mehr aus Ihrem Solarstrom. Machen Sie ihn zu Ihrem Geschäft.

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